Reiten
Das Glück dieser Erde liegt auf den Rück der Pferde - Hoch zu Ross durch Ungarn
Ungarn, Puszta und Pferde – Reitsport gehört im Land der Magyaren zu den beliebtesten Sportarten. Kein Wunder, waren die Magyaren ursprünglich ein nomadisches Reitervolk. Später galten die stürmischen Husaren als Inbegriff der ungarischen Reiterkunst. Heute bietet die abwechslungsreiche Landschaft Reitern zahllose bleibende Eindrücke und Erlebnisse: Von der flachen Tiefebene bis zu ausgedehnten Mittelgebirgen, von weiten Puszta-Steppen bis zu tiefen Wäldern – auf dem Rücken der Pferde entdecken Sie Ungarns Naturreize mit völlig neuen Augen.
Unzählige Reiterhöfe bieten Reitstunden, Ausritte, therapeutisches Reiten oder komplette Ferienprogramme für Groß und Klein an. Die Auswahl ist so vielfältig wie die Landschaft: kleine Gehöfte am Rande der Puszta oder große Reiterhöfe, private Reitschulen oder staatliche Einrichtungen der Nationalparks. Für die Qualität der Reitangebote werden dabei bis zu fünf Hufeisen vergeben.
Schon seit langem wird in Ungarn die Pferdezucht mit großer Intensität betrieben. Ende des 18. Jahrhunderts wurden mehrere sehr renommierte staatliche Gestüte gegründet. In Mezőhegyes werden Nonius-Pferde, in Bábolna Araber und in Szilvásvárad Lippizaner gezüchtet. Reitfreunde sind hier gerne willkommen. Das Gestüt von Mezőhegyes soll gar in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen werden. In den letzten Jahren tragen auch private Pferdezüchter wieder entscheidend zum hohen Standard des Reitsports in Ungarn bei.Sehr populär sind die akrobatischen Reitervorführungen der csikós, der ungarischen Pferdehirten. In den Nationalparks und auf Puszta-Gehöften zeigen sie ihre spektakulären Fertigkeiten. Besonders gewagt ist der Koch-Fünfer, bei der ein Fünfer-Gespann stehend vom Rücken zweier Pferde gelenkt wird.





