Flüsse und Seen

Der Balaton (Plattensee) ist jeden Sommer ein Eldorado für begeisterte Wassersportler und Tausende von Sonnenhungrigen. Der größte See Mitteleuropas wird aufgrund seiner Ausmaße gerne als „Ungarisches Meer“ bezeichnet. Am Südufer tummeln sich Familien und Jugendliche in den Ferienanlagen, an den flachen und sicheren Badestränden sowie abends in den zahlreichen Bars und Nachtclubs.
Der Norden ist hingegen ruhiger und am Ufer gibt es mehr Schilf. Für Kulturfreunde lohnt ein Besuch der Abtei von Tihany, des traumhaften Barockschlosses in Keszthely sowie der Weinberge bei Badacsony.

Der Theißsee wurde vor gut 50 Jahren in der Großen Tiefebene angelegt, um die Theiß aufzustauen. Ein Teil des Sees gehört als Naturschutzgebiet zum Nationalpark Hor tobágy. Dort lassen sich seltene Vögel beobachten. Andere Gebiete eignen sich eher zum Angeln und für Wassersport. Hauptort ist Tiszafüred.

Mitten durch den Neusiedler See verläuft die Grenze zu Österreich. Bei Fertőrákos gibt es ein kleines Freizeitgebiet am Ufer, doch ist der See eher für seine artenreiche Vogelwelt bekannt. Auf einer geführten Tour mit einem Kanu geht es in die wogenden Schilfflächen.

Zwischen dem Balaton und Budapest lädt der kleinere Velencer See ebenfalls zum Sonnenbaden, Schwimmen und Angeln ein.

Die Theiß fließt durch den Theiß-See und wird von Anglern wie Kanuten heiß geliebt. Im Frühsommer schwirren unzählige Eintagsfliegen im Hochzeitsflug über den Fluss – was zu der spektakulären „Theiß-Blüte“ führt.

Die Donau ist Ungarns Lebensader und teilt das Land in zwei Hälften. Im landschaftlich sehr reizvollen Donauknie ändert der Strom seine Richtung abrupt von Osten nach Süden.

Die Flüsse und Seen sind nur im Sommer angenehm warm, doch die künstlichen Aquaparks sind ganzjährig eine familienfreundliche Alternative.

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